Auguste Jean
VASE
VASE
Zwischen 1877 – 1881
Mundgeblasenes und heiß geformtes Glas, polychromer Emailldekor, Goldhöhungen
H. 44 cm; B. 15 cm; T. 15 cm
Gewicht: 1,91 kg
Paris - Musée des Arts et Métiers I CNAM (Inv.-Nr. 09673-0000-)
© Musée des Arts et Métiers - CNAM I Franck Botté
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Kurz vor oder im Jahr 1881 vom Musée des Arts et Métiers für 50 Francs von Charles Roethlisberger, einem Geschäftspartner von Auguste Jean, erworben.
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Große, birnenförmige, konische Vase mit drei Füßen aus durchscheinendem, metallisiertem, rubinrot getöntem Rauchglas. Die drei Seiten sind durch gewellte „Rippen“ voneinander getrennt, die ebenso wie der mit der Zange gezogene Hals und die herablaufenden Tropfen heiß mit der Zange bearbeitet wurden. Der Vasenbauch weist einen reichen, polychromen Emaille- und Golddekor mit fernöstlicher Inspiration auf, der durch florale Kompositionen und Bänder mit geometrischen Motiven charakterisiert ist, die an traditionelle japanische Textilien erinnern.
Mehrere andere Vasen dieser Form sind aus der Produktion von Auguste Jean bekannt, doch diese zeichnet sich durch ihre Abmessungen und die Qualität ihres gemalten Emaille- und Golddekors aus. Ihr Erwerb im Jahr 1881, zu Lebzeiten von Auguste Jean, direkt bei seinem Geschäftspartner für die Sammlungen des Musée des Arts et Métiers (CNAM), unterstreicht das Interesse, das diesem Werk bereits bei seiner Entstehung entgegengebracht wurde.
Erhaltungszustand: Guter Erhaltungszustand.
Unterschrift: Unterseitig signiert, in Emaille „A Jean“, sowie durch einen heiß applizierten Glascabochon „Jean“.
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