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Auguste Jean

VASE

VASE

Zwischen 1859 - 1884

Polychrom emaillierte Fayence, vergoldete Bronzemontierung

H. 30 cm x B. 17,50 cm

Privatsammlung

© Philocale - Matthieu Semont

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Philocale - Matthieu Semont, Sauvons les meubles, Los 328, Saint-Jean-de-la-Ruelle, 5. Mai 2026.

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Vase auf Fuß aus Fayence mit tiefblauer Glasur, ausgestattet mit zwei vertikalen, dreieckig geformten Henkeln, die beidseitig am Hals befestigt sind. Er ist in eine vergoldete Bronzemontierung gefasst, die gleichzeitig als Sockel, Halsring und Innenauskleidung des Vases dient. Der trapezförmige Korpus ist mit einem breiten Fries aus Weinranken und Flechtwerk verziert, das auf der Vorderseite durch ein rundes Medaillon unterbrochen wird, welches ein Profilbildnis im Stil der Renaissance zeigt. Das gesamte Dekor, das in einer reichen Polychromie gehalten ist, in der Blau-, Gelb- und Grüntöne dominieren, steht ganz im Zeichen des Neorenaissance-Geschmacks.

Mit seiner tiefblauen Glasur, der Reichhaltigkeit des bemalten Dekors und der Verwendung eines Formenvokabulars, das unmittelbar von der Renaissance inspiriert ist, stellt dieser Vase ein besonders repräsentatives Zeugnis für jene Produktion dar, die zum Ruhm von Auguste Jean beitrug. Die in seinem Werk relativ seltene Prägung durch eine vergoldete Bronzemontierung stellt jedoch eine bemerkenswerte Besonderheit dar.

Ein Vase von vergleichbarer Form und Dekor befindet sich heute im Musée d’Orsay, während mehrere andere ähnliche Exemplare bekannt sind. Die Wiederkehr dieses Modells zeugt von dem Erfolg, den diese Art von Kreationen im Schaffen von Auguste Jean genoss.

Erhaltungszustand: Abplatzungen.

Unterschrift: Rückseitig, unterhalb des Sockels signiert (sichtbar, sobald die Bronzefassung demontiert ist).

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