Auguste Jean
WASCHBECKEN
WASCHBECKEN
Um 1880
Geräuchertes, geblasenes und heißgeformtes Glas, polychrome Emailverzierung, Goldauflagen
H. 41,10 cm | B. 30,5 cm | T. 14,7 cm
Amsterdam - Rijksmuseum (BK-1999-5)
Ankauf: 1999
© Rijksmuseum
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Wichtige vierfüßige flache Vase in Kürbisform, aus geblasenem, durchscheinendem, grau getöntem Rauchglas. Zahlreiche heiß bearbeitete Elemente, wie die vier angewachsenen Füße und der Hals mit einer unregelmäßigen Lippe von entschieden organischem Charakter.
Der Bauch ist mit einer reichen polychromen Emailverzierung mit Goldauflagen versehen, die von japanischen Motiven inspiriert ist und aus naturalistischen floralen und pflanzlichen Motiven besteht, die als Streublumen angeordnet sind – Schilf, Pfingstrosen, Kirschblüten und Iris – auf einer Seite belebt durch ein Porträt einer jungen japanischen Frau in traditioneller Tracht, die einen Fächer hält, eingefasst in eine rechteckige Kartusche. Die Schultern sind mit einem eher orientalisch anmutenden Dekor aus Ranken, Verflechtungen und stilisierten Blumenmotiven verziert.
Die zahlreichen irisierenden Effekte des Materials, die Goldapplikationen und die extreme Feinheit der Ausführung verleihen diesem Werk einen besonders kostbaren und dekorativen Charakter.
Erhaltungszustand: Guter Erhaltungszustand.
Unterschrift: Rückseitig, unter dem Sockel, in blauem Email signiert: „Jean“.
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