Auguste Jean
VASE
VASE
Zwischen 1877 und 1884
Geblasenes und warm geformtes Glas, polychrom emailliertes Dekor, Vergoldungen
H. 46 cm
Privatsammlung
© Maison Piguet
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Ehemalige Sammlung Ghezzi, Familie von Juwelieren und Antiquitätenhändlern aus Zürich.
Maison Piguet, Argenterie, Arts de la table, Mobilier, Arts asiatiques, Lot 1253, Genf (Schweiz), 2025.
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Große vierfüßige, abgeflachte Vase aus durchsichtigem, blauem geblasenem Glas, belebt durch eine aufwendige Warmverarbeitung. Der vierfüßige Sockel, der mit Zangen gezogene Hals und die langen „Tränen“, die daraus entweichen und sich über den Bauch erstrecken, tragen zur Konstruktion einer besonders bewegten Form mit organischem und skulpturalem Charakter bei.
Der Bauch ist mit einem reichen, polychrom emaillierten Dekor verziert, das mit zahlreichen Goldverzierungen versehen ist. Bänder, die Füllhörnern ähneln und mit Ketten an den „Tränen“ und den warm aufgetragenen Elementen aufgehängt sind, nehmen geometrische und florale Motive auf, die mal orientalisch, mal fernöstlich inspiriert sind. Aus diesen Füllhörnern scheint eine üppige Vegetation aus Blumen und belaubten Zweigen zu entweichen, zwischen denen mehrere Schmetterlinge flattern.
Mehrere Vasen vergleichbarer Form sind heute bekannt und zeugen von der Variation desselben Modells durch den Künstler in Bezug auf Farben, Dekore und Materialbearbeitungen.
Erhaltungszustand: Guter Zustand
Unterschrift: Rückseitig, unterhalb des Sockels signiert: in Emaille „A Jean“ und mittels einer heiß aufgetragenen Plakette.
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